Akupunktmassage nach Penzel

„Krankheit ist eine Störung des Energieflusses“. Die Idee die hinter Willy Penzels Aussagesteckt, orientiert sich an den seit Jahrtausenden bewährten Heilwissen der fernöstlichen Medizin, die dem Energiekreislauf alle anderen Körpersysteme unterordnet.

Bei der APM wird versucht, durch nachziehen der Körpermeridiane, die Energie oder Lebenskraft wieder in Fluss zu bringen damit Beschwerden und Krankheiten abklingen können.

Mit der Akupunkt-Massage wird bei jeder Behandlung nicht nur ein Krankheitssymptom therapiert, sondern der gesamte Organismus mit seiner Vielzahl von Störungen. Indikationen: Kopfschmerz und Migräne, Erkrankungen des Verdauungstraktes, schmerzhafte Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen, Neuralgien, Rheuma, Kreislaufprobleme und Schlafstörungen.


Atemtherapie

Die klinische (ärztliche) Atemtherapie befasst sich mit den Krankheiten und Funktionsstörungen von Lunge und Stimmapparat. Sie arbeitet sowohl prophylaktisch als auch nachbehandelnd. Die Atemtherapie hat als hauptsächliche Ziele die folgenden:

Auch das Atemtraining ist Teil der AtemtherapieDorn. Man versteht darunter verschiedene Übungen zur Verbesserung der Lungenkapazität. Hierzu werden vor allem die Brustmuskulatur gestärkt und Techniken zur vermehrten Bauchatmung geübt.

Wirkung

Eine effektive Atemtherapie soll zum Abbau atemhemmender Widerstände, Abbau von Fehlatembewegungsformen, zur Sekretlösung, zur Ventilationssteigerung, zur Kräftigung der Atemmuskulatur und zu einer allgemeinen Leistungssteigerung beitragen.

Zur Sekretlösung wird die Atemtherapie auch mit der sogenannten Klopfmasse kombiniert.


Beckenbodengymnastik

Als Beckenbodenmuskulatur werden jene Muskelstränge bezeichnet, die vom Schambein zum Steißbein verlaufen und eine Art Schlinge um den Genitalbereich bilden: um Harnröhre, Scheide und After bei der Frau bzw. um After und Penisansatz beim Mann. Vor allem bei Frauen ist ein gezieltes Training dieser Muskeln in mehrerlei Hinsicht von Bedeutung:

  • Durch einen trainierten Beckenboden erhöht sich das Lustempfinden und die Orgasmusfähigkeit beim Sex - je besser die Muskeln an- und entspannt werden können, umso lustvoller wird die Liebe.
  • Beckenbodengymnastik ist die ideale Vorbereitung auf eine (natürliche) Geburt.
  • Die durch eine Geburt stark gedehnte, "ausgeleierte" Muskulatur wird durch gezieltes Training wieder gestärkt; damit kehrt auch die Freude am Sex nach der Geburt bald wieder

Doch auch Männer können profitieren: Bei Frauen und Männern vermindert bzw. verhindert eine trainierte Beckenbodenmuskulatur Harninkontinenz, also unfreiwilliges Wasserlassen - bei Männern ist Harninkontinez vor allem nach Prostata-Operationen oft ein Problem.

Leider wird dem Beckenboden meist nur wenig bzw. bei Frauen erst im Rahmen der Geburtsvorbereitung Aufmerksamkeit geschenkt - sehr viele Menschen sind sich dieser Muskulatur und ihrer Funktionen nicht einmal bewusst. Besonders bei Frauen hat die fehlende Information viel mit der Tabuisierung des Genitalbereichs in unserer Gesellschaft zu tun. Zum Vergleich: In vielen außereuropäischen Kulturen in Afrika und Asien wird großer Wert auf Beckenbodentraining bei Frauen zur Vorbereitung auf ein erfülltes Sexualleben gelegt.


Dorntherapie

Die Dorn-Therapie, auch „Dorn-Methode“ genannt, ist eine von dem Allgäuer Landwirt und Sägewerks-Betreiber Dieter Dorn (* 13. August 1938) aus Lautrach bei Memmingen etwa 1975 entwickelte und in Büchern und Kursen vermittelte komplementärmedizinische manuelle Methode, die etwas an Chiropraktik erinnert, in ihrer Ausführung jedoch von dieser grundsätzlich verschieden ist und auch Elemente der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin einbezieht.

Laut Dorn führt das moderne Leben zu Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und letztlich zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. Dies sei Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. Insbesondere habe fast jeder einen „Beckenschiefstand“, der ursächlich „auf eine Fehlstellung in einem oder mehreren Beingelenken zurückzuführen“[1] sei und sich auf der betroffenen Seite in einem (scheinbar) längeren Bein manifestiere. Folgeschäden eines Beckenschiefstandes sind skoliotische Veränderungen der Wirbelsäule sowie Wirbelverschiebungen im Lenden-, Brust- und Halswirbelbereich mit der drohenden Spätfolge von Bandscheibenvorfällen.

Die Dorn-Therapie soll behandlungsbedürftige funktionelle Beinlängendifferenzen korrigieren und Wirbel, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden, ohne mechanischen Druck einrichten. Dabei spielt die Mitarbeit des Patienten eine große Rolle. Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorge, würden gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt. So liege etwa im Bereich des dritten Brustwirbels (bei den Chinesen das „Tor des Windes“ genannt) die Versorgung der Atmungsorgane. Somit könne eine Wirbelkorrektur in diesem Bereich die Normalisierung einer gestörten Atemfunktion bewirken oder könnten Probleme im Atmungsbereich auf eine Fehlstellung des dritten Brustwirbels zurückzuführen sein.


Entspannungstechniken

Progressive Muskelentspannung

Lockere, entspannte Muskeln auch in stressigen Zeiten? Das geht. Die Progressive Muskelentspannung - auch Progressive Muskelrelaxation genannt - hilft, auch unter Stress frei von Verspannungen zu bleiben. Wer entspannte Muskeln hat, bleibt auch seelisch entspannt.

Unter Stress spannen wir oft unwillkürlich unnötig Muskeln an. Das führt zu Verspannungen und oft auch zu Schmerzen. Mit der Progressiven Muskelentspannung lernen Sie, solche Verspannungen zu erkennen und aufzulösen. Der amerikanische Physiologe Edmund Jacobson hat die Methode in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt. Progressiv heißt sie, weil sie abschnittsweise - englisch: "progressive" - verschiedene Muskelgruppen einbezieht.

Entspannung von Kopf bis Fuß

Das Verfahren ist einfach, aber wirkungsvoll: Sie suchen sich einen ruhigen Ort und setzen oder legen sich bequem hin. Dann spannen Sie gezielt die Muskeln des Körpers in einer bestimmten Reihenfolge kräftig an und lockern sie wieder. Zuerst die Hände, dann die Unterarme und Oberarme, den Nacken, den Rücken und so weiter, bis Sie schließlich bei den Füßen angelangt sind.

Dabei richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das, was Sie empfinden. Sie merken deutlich, wie es sich anfühlt, wenn Ihre Muskeln sich entspannen und ganz locker werden.

Wichtig dafür ist das kräftige Anspannen vorweg. Es ermüdet den Muskel. Er entspannt deshalb besonders stark. Dadurch können Sie diesen Entspannungseffekt ungewöhnlich deutlich spüren. Das Anspannen fördert außerdem die Durchblutung der jeweiligen Muskeln. Viele nehmen das während der Entspannung als angenehm warm, schwer oder prickelnd wahr.

Nach einiger Übung werden Sie im Alltag problemlos erkennen, wo Sie gerade unnötig Muskeln anspannen, und sie gezielt lockern können. Auch ohne vorherige Anspannung, lediglich, indem Sie sich daran erinnern, wie sich die Entspannung anfühlt.

Autogenes Training

Mit Autogenem Training nutzen Sie die Kraft Ihrer Gedanken für mehr Ruhe und Entspannung. Sie entspannen sich selbst - ganz ohne Hilfsmittel.

Gedanken erzeugen Nervenimpulse. Selbst wenn Sie nur daran denken, einen Finger zu heben, leitet Ihr Nervensystem dies als einen messbaren Reiz an Ihre Muskeln im Finger weiter. Im Autogenem Training nutzen Sie dieses Prinzip anders herum. Mit Ihren Gedanken stellen Sie Ihren Körper auf Entspannung ein.

Das Autogene Training ist gut erforscht. Entwickelt hat die Methode der Nervenarzt Professor Johannes H. Schultz in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Er zeigte seinen Patienten, wie sie Techniken der Hypnose selbst für sich anwenden konnten.

Sich mit Gedanken selbst steuern

Um Autogenes Training zu lernen, brauchen Sie ein wenig Zeit. Sie setzen oder legen sich bequem hin, am besten in einem ruhigen Raum, und wenden Ihre Aufmerksamkeit Ihrem Körper zu. Dann geben Sie ihm eine Art Anweisung - die Selbstsuggestion.

Selbstsuggestionen

Sie beginnen zum Beispiel damit, dass Sie sich mehrmals in Gedanken sagen: "Mein rechter Arm ist ganz schwer." Dabei stellen Sie sich vor, wie Ihr Arm schwer ist. Der Körper wird Ihnen antworten. Er folgt Ihren Gedanken. Ohne etwas tun zu wollen, nehmen Sie nur wahr, was geschieht. Nach mehr oder weniger Übung werden Sie feststellen: Wirklich fühlt sich Ihr Arm schwer an. Manch ein Übender hat fast den Eindruck, als würde der Arm gleich durch die Sessellehne sinken. Tatsächlich entspannen sich die Muskeln, werden weich und liegen mit mehr Fläche auf der Unterlage auf.

Mit der "Wärme-Übung" verbessern Sie Ihre Durchblutung. Sie denken zum Beispiel: "Mein linker Fuß ist ganz warm" und stellen sich das intensiv vor. Die Adern weiten sich, und das einströmende Blut wärmt Ihren Fuß. Netter Nebeneffekt: Kalte Füße abends im Bett sind dann passé.


Elektrotherapie

Das Wirkungsprinzip der Elektrotherapie beruht auf der stimulierenden Wirkung elektrischen Stroms, der die Muskulatur lockert, die Durchblutung anregt und Schmerzen lindert.

In der Elektrotherapie dient die Stimulation der Muskulatur und der Durchblutung durch geringe Stromstöße der Schmerzlinderung. Die verschiedenen Anwendungsformen: Nieder-, Mittel- und Hochfrequenz-Therapie.

Eine Sonderform ist die "Transkutane Elektrische Nervenstimulation" (TENS): Auf die Haut aufgebrachte und an ein handliches tragbares Gerät gekoppelte, selbstklebende Elektroden regen das Nervensystem an und lösen dadurch Verkrampfungen bzw. lindern Schmerzen.


Ultraschall

Unter Ultraschalltherapie versteht man die medizinische Behandlung mittels mechanischer Schwingungen. Somit ist auch der Unterschied zur Elektrotherapie erklärt. Bei der Elektrotherapie fliesst der Strom im Körper, beim Ultraschall gibt es eine mechanische Schwingung.

Ultraschall bewirkt mehreres: den mechanischen Effekt (erzeugt eine Mikromassage), den thermischen Effekt (die Mikromassage der Gewebe erzeugt Reibungswärme und ist wohl die bekannteste Wirkung des Ultraschalls ), sowie biologische Effekte (Förderung der Durchblutung, Muskelentspannung, verbessertes Erholungsvermögen, Einfluss auf periphere Nerven, Schmerzlinderung).

Ultraschall-Behandlungen eignen sich unter anderem bei folgenden gesundheitlichen Schwierigkeiten: Erkrankung des Knochengewebes, der Gelenke und der Muskulatur; Arthrose, Arthritis, Spondylitis, Bursitis, Kapsulitis, Tendinitis.


Kiefergelenkstherapie

Kiefergelenkstherapie bzw. Therapie bei craniomandibulärer Dysfunktion Bei einer craniomandibulären Dysfunktion geht es um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Oberkiefer und Unterkiefer, bedingt durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Kiefermuskulatur. Eine Form dieser Kiefergelenksproblematik zeigt sich z.B. in einer abnorm erhöhten Beanspruchung der Kaumuskulatur, zum Beispiel durch Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne.

Die Symptome, die durch diese Erkrankung hervorgerufen werden können, sind sehr vielfältig. Einige Symptome sind z.B. Beschwerden im Gesichts- bzw. Kieferbereich oder das Gefühl, dass die Zähne nicht mehr richtig aufeinanderpassen.

Andere Beschwerden wie Schwindel, Tinitus, Augenflimmern, Doppeltsehen, Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen in den unteren Extremitäten können sich ebenfalls einstellen. Eine craniomandibuläre Dysfunktion kann auch auf Basis einer psychischen Disposition entstehen. Starker Stress durch Beruf, Schule oder Familie führt zu anhaltenden, ausgeprägten muskulären Reaktionen, die schließlich zu Muskelschmerzen führen können.

Was wird bei der Kiefergelenkstherapie gemacht?
Bei der Kiefergelenkstherapie werden Verhärtungen in der Muskulatur und Bewegungseinschränkungen von Gelenken ertastet und durch verschiedene Techniken werden die Strukturen wieder in einen günstigeren Funktionszustand gebracht.


Klassische Massagetherapie

Wie lange schon Massage angewandt wird, ist nicht genau bekannt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sie im Altertum, schon wie bei den Römern, in der Antike und zur Zeit der Pharaonen im alten Ägypten ähnlich wie die Bäderkultur zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt wurde.

Von der klassischen Muskelmassage, wie wir sie heute kennen, müssen die Sonderformen Bindegewebsmassage, Vibrationsmassage (Atemhilfsmassage) sowie die Akupunkt- und Reflexzonenmassage abgegrenzt werden, welche gesondert beschrieben werden.

Die Grifftechniken der klassischen Massage haben sich fortentwickelt. Man wendet bei der klassischen Muskelmassage Streichungen, Walkungen, Knetungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe an.

Die klassische Massage wird eingesetzt zur:

  • besseren Durchblutung
  • Lockerung
  • Dehnung
  • Trophikverbesserung
  • Entkrampfung der Muskulatur
  • und zum besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken)

Angewendet wird sie bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Lumbago, Arthrose, Schulter- und Hüftgelenkschmerzen, Myalgien,zur Nachbehandlung von Muskelverletzungen, Verletzungen etc. und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Auch prophylaktisch kann Massage angewendet werden, wie z.B. bei Leistungssportlern zur Vorbereitung der Muskulatur auf sehr starke muskuläre Belastung, zwischendurch zur Lockerung und Entkrampfung (Detonisierung) sowie nachher als Entmüdungsmassage.

Angebracht ist eine klassische Massage auch bei Personen, die ständig eine sehr einseitige Belastung haben oder sich in ungünstiger Haltung (Fehlhaltung, Fehlstatik) befinden, wie z.B. Fliesenleger, Serviererinnen, Zahnärzte um einige zu nennen. Hier kann man vorbeugend mit Massage behandeln um schwerwiegenden Erkrankungen vorzubeugen.

Gegenanzeigen für eine Muskelmassage sind beispielsweise akute Bandscheibenvorfälle, Entzündungen von Nerven (Neuralgien) und spezielle Muskelerkrankungen (Myopathien). Von der vorgenannten klassischen Massage sind zu unterscheiden die Colonmassage u. Reflexzonenmassage, zu denen auch die Bindegewebsmasage zählt.


Krankengymnastik

Krankengymnastik, das bedeutet aktives Handeln gegen Schmerzen.

Die Krankengymnastik ist eine aktive und sehr wichtige Behandlungsform. Schädigungen durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur (muskuläre Dysbalancen) verursachen häufig erhebliche Schmerzen. Diese Schäden können nur durch gezielte Kräftigung der Muskulatur behoben werden. Krankmachende Bewegungsabläufe sollen durch gezieltes Üben dauerhaft vermieden werden. Aus diesem Grunde ist die KG so wichtig. KG unterstützt auch den Heilungserfolg anderer Behandlungsmethoden und verbessert die physische und psychische Stabiliät.

Krankengymnastik ist meistens eine dauerhafte Aufgabe. Auch nach einer fachgerechten Anleitung sollten Betroffene die Übungen regelmäßig weiter durchführen.

Krankengymnastik am Gerät/Med. Trainingstherapie

In der Krankengymnastik am Gerät (KGG) werden unter Einbezug der Traininglehre an speziellen Rehabilitationsgeräten Verbesserungen der Muskelfunktionen unter Einschluss des zugehörigen Gelenk- und Stützgewebes erreicht.

Nach einer ausführlichen Analyse erstellt ein Physiotherapeut einen individuellen Trainingsplan unter medizinischen Gesichtspunkten. Ziel ist es Kraft, Koordination, Ausdauer und Flexibilität des Trainierenden zu verbessern.

KGG kommt zum Einsatz nach Operationen, Verletzungen oder chronischen Beschwerden. Der Patient erreicht durch das gezielte Training eine normale Beweglichkeit und Belastbarkeit der betroffenen Strukturen. Er kann seinen Alltag wieder beschwerdefreier gestalten.


Med. Traingstherapie

Bei der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) ist das Therapiemittel die Bewegung, beziehungsweise der Einsatz von Bewegungsabläufen. Damit kann vor allem die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Bewegungssystems wiederhergestellt werden. Parallel dazu werden auch Funktionsverbesserungen von Kreislauf, Atmung, Nervensystem und Stoffwechsel ausgelöst. Diese durch die MTT hervorgerufene Anpassungsreaktion des Körpers ist auch einer der wesentlichen Unterschiede zur Bewegungstherapie.

Prinzipiell kommen in der MTT Methoden zum Einsatz, welche die Ausdauer, die Kraft oder die Koordination verbessern und damit die Mobilität erhöhen. Beispiele dafür sind das Fahrradergometer als Ausdauertraining, oder Kraftmaschinen, Gewichte oder isometrische Übungen gegen einen fixen Widerstand zur Steigerung der Muskelkraft. Bevor eine MTT durchgeführt wird, müssen eine eingängige Diagnose und körperliche Funktionstests die Belastbarkeit des Patienten feststellen, um eine sichere Durchführung der MTT gewährleisten zu können.

Empfohlen ist die MTT für alle Patienten mit Muskeldefiziten bezüglich Ausdauer, Kraft, Kraftausdauer, Koordination. Zum Beispiel:

  • nach Einsetzen einer Hüftprothese
  • nach Einsetzen einer Kreuzbandplastik
  • nach Bandscheiben-Operationen und instabiler Lendenwirbelsäule
  • bei Gelenksverschleiß großer Gelenke ohne akute Entzündung
  • bei allen chronischen Erkrankungen, die in ihrem Verlauf eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit bedingen, wie zum Beispiel Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen oder Tumorerkrankungen

Krankengynastik-Neuro

Für Kinder und Erwachsene geeignet

Das Bobath-Konzept wurde von der englischen Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath entwickelt. Dieses Therapiekonzept richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen oder erworbenen Störungen des zentralen Nervensystems sowie sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen Erkrankungen.

Unterstützung erfahren

Das Kind lernt unter den unterstützenden Händen des Physiotherapeuten die natürlichen körperlichen Bewegungsabläufe kennen. Als Leitfaden für die Therapeuten dienen dabei die normalen Entwicklungsstufen des Säuglings und Kleinkinds. Ein wichtiger Aspekt des Therapiekonzepts ist die Anleitung der Eltern. Sie lernen beim Physiotherapeuten wie sie ihr Kind im Alltag halten, bewegen, hinlegen und aufnehmen können, sodass gleichzeitig die natürlichen Bewegungsabläufe gefördert werden.

Hilfe bei Erkrankungen des Nervensystems

Die Behandlung nach dem Bobath-Konzept hilft auch Erwachsenen: Besonders geeignet ist es bei allen Bewegungsstörungen, die durch Hirnschädigungen hervorgerufen werden – beispielsweise bei Halbseitenlähmungen nach Schlaganfall, bei Hirntumoren, Hirnverletzungen oder anderen neurologischen Erkrankungen.

Im Vordergrund der Behandlung steht die Schulung der Gleichgewichtsreaktionen, der sogenannten Kopf- und Rumpfkontrolle und der Gleichgewichtsübertragung von einer auf die andere Körperseite – beispielsweise beim Gehen. Der Physiotherapeut bezieht optische, akustische und taktile Stimulationen durch ein sensomotorisches Training in die Behandlung ein.

Je früher desto besser

Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto günstiger können die Hirnfunktionen beeinflusst werden. Das gilt sowohl für die Reifung in den ersten Lebensmonaten eines Säuglings, als auch für die Rehabilitationsphase eines Erwachsenen.

Das Bobath-Konzept setzt darauf, Bewegungen neu zu erlernen. Das Gehirn soll die abgeschalteten Körperzonen und nicht bekannte oder vergessene Bewegungsabläufe wieder entdecken lernen. Durch beharrliche Förderung und Stimulation lässt sich beispielsweise die gelähmte Körperpartie schrittweise reaktivieren. Das Gehirn organisiert sich neu, indem gesunde Hirnteile nach und nach die Steuerung übernehmen.

Physiotherapeut und Patient trainieren das Zusammenspiel von Sinnesorganen und Muskeln. Durch gezielte, äußere Reize erlernt der Patient die natürlichen Haltungs- und Bewegungsmuster neu. Dabei bezieht der Therapeut die erkrankte Körperseite bei allen Übungen ein. Ständiges Wiederholen der Übungen festigt die Verknüpfung neuer Nervenbahnen im Gehirn.

PNF

Was ist PNF? Die Abkürzung PNF steht für: Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, und bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Gemeint ist damit in der Physiologie die Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke des Körpers.Die Methode wurde in den Jahren 1946 bis 1951 in Amerika von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott entwickelt. Sie basiert auf neurophysiologischen Grundprinzipien, die von Sherrington, Hellebrandt, Pavlow u. a. beschrieben wurden. Diese aktive Methode besteht aus definierten Bewegungsmustern, orientiert an der normalen motorischen Entwicklung.

Die Bewegungsmuster (Pattern) zeigen sich in Halte- (statisch) und Bewegungsfunktionen (dynamisch) unseres Körpers.Überwiegend sind sie für das nicht geübte Auge weniger auffällig, obwohl sie bei normaler Motorik immer vorhanden sind. Sie verlaufen dreidimensional und diagonal, da die Muskulatur spiralig angelegt ist. Mit diesen definierten Bewegungsmustern und bestimmten Techniken wird therapeutisch gearbeitet. Es werden Stimuli wie z. B. Druck, Zug, Dehnung und Widerstand, Extero- und Propriozeptoren ausgenutzt. ln einer festgelegten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu den erwarteten Reaktionen im Sinne einer vermehrten Muskelkontraktion oder auch -entspannung. (Anbahnung bzw. Erleichterung einer Bewegung).Ziele der Anwendung sind:

  • Muskelspannung normalisieren (z. B. Spastizität herabsetzen oder schwache bzw. gelähmte Muskeln aktivieren). = fazilitieren
  • Fördern der motorischen Kontrolle
  • Fördern der Mobilität
  • Fördern der dynamischen Stabilität, Ausdauer, Kraft
  • Fördern der Geschicklichkeit, Koordination

Kuranwendungen-Kneipp

Zusätzlich zu unserem umfassenden Therapieangebot, bieten wir Ihnen die gesamte Palette der Kuranwendungen. Klass. Massagen, medizinische Bäder, Unterwassermassagen, Stangebäder, kneippsche Güsse u. Teilbäder, Heusackpackungen, Quarkpackungen und Inhalationen.


Lymphdrainagen

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumen oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorentfernung nötig.

Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben werden. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken. Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuellen Lymphdrainage angewendet.

Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen soll sie helfen, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden und der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind hierbei genau zu beachten wie z.B. eine dekompensierte Herzinsuffizienz, akute, fieberhafte, bakterielle Entzündungen oder ein kardiales Ödem.

Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst. Es wurde des Öfteren versucht, mit Geräten zur Lymphdrainage ähnliche Erfolge wie durch die manuelle Lymphdrainage zu erzielen, allerdings liegen derartige Geräte von der Effizienz her weit hinter einer manuellen Behandlung.


Manuelle Therapie

Bei der Manuellen Therapie handelt es sich um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die ein Physiotherapeut als sogenannte Mobilisation durchführt.

Die Manuelle Therapie gilt als besonders wirkungsvoll und zugleich schonend für:

  • Gelenke der Gliedmaßen
  • Gelenke der Wirbelsäule
  • Kopf- und Kiefergelenk
  • Gelenke am Brustkorb und Becken

Passend zur Anatomie des betroffenen Gelenks wählt der Manualtherapeut spezielle Handgriffe und Bewegungstrechniken aus - je nach Art der Beschwerden.

Die Techniken eignen sich dabei sowohl zur Schmerzlinderung, als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen. Voraussetzung ist, dass die Einschränkungen durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.


Neuromuskuläre Therapie(NMT)

Die Anfänge dieses Behandlungskonzeptes reichen zurück bis in die 30er Jahre, als der Chiropraktiker Stanley Lief in England Weichgewebetechniken zur Vorbereitung von Gelenkbehandlungen entwickelte. Im Lauf seiner Studien wurde deutlich, dass Lief mit seinen myofaszialen Techniken nicht nur die Funktion der Gelenke verbessern, sondern vor allem auch Schmerzzustände am Bewegungsapparat effektiv behandeln konnte. Es hat sich gezeigt, dass Dysfunktionen der Muskulatur zu den Hauptschmerzquellen des Körpers zählen

Wie entwickeln sich muskuläre Schmerzzustände?

Unterschiedlichste Faktoren, von der akuten Verletzung über psychische Belastungen bis hin zur Fehlhaltung, können muskuläre Dysbalancen verursachen. Schließlich können sich sogenannte Triggerpunkte bilden. Dies sind umschriebene sensibilisierte Areale im Muskel, die Schmerzen in andere Körperteile projizieren. Die Neuromuskuläre Therapie umfasst die manuelle Anwendung spezifischer Druck- und Gleittechniken zur Diagnose und Therapie von Weichgewebe-Dysfunktionen. Es kommt sehr schnell zur Gewebeentspannung und zum Schmerzabbau.

Wirkung

Die NMT bewirkt eine Normalisierung von Muskeltonus und Struktur. Die Durchblutung des Gewebes, der Nerven und der Gelenkfunktionen wird verbessert. Der Patient kann danach eine bessere Haltung einnehmen.

Mit speziellen Massagegriffen wird an den Triggerpunkten sowie an der verspannten Muskulatur gearbeitet. Indikationen:

  • Rückenschmerzen
  • Halswirbelsäulenproblemen
  • Tinnitus
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Unfallfolgen, zum Beispiel Schleudertrauma
  • Ischialgien
  • Bandscheibenproblemen
  • Tennisellenbogen
  • Kiefergelenkproblemen
  • nächtlichem Zähneknirschen
  • Sportverletzungen (Überlastungen)
  • Hüftgelenkarthrosen
  • Haltungsfehlern
  • Skoliosen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne u. v. m.

Narbenbehandlung (auch nach OP)

Im Laufe des Lebens führen manche größeren oder kleineren Verletzungen zu Narben, die unter Umständen eine kosmetische Beeinträchtigung darstellen oder die Bewegungsfreiheit einschränken. Eine Narbenbehandlung kann in vielen Fällen das Ausmaß der Narben verringern und die Beweglichkeit verbessern.

Vor allem Narben an gut sichtbaren Körperstellen werden als störend empfunden. Narben sind jedoch nicht nur ein kosmetisches Problem. Sie können mitunter erhebliche Schmerzen verursachen oder, wenn sie in der Nähe von Gelenken liegen, auch die Beweglichkeit einschränken.

Narben entstehen bei der Heilung von Wunden, die in tiefere Schichten der Haut reichen. Durch eine gute Wundversorgung ist es möglich, den Wundheilungsprozess zu unterstützen, sodass die Haut mit nur geringer Narbenbildung abheilt.

Doch auch für bereits vorhandene Narben gibt es mittlerweile erfolgreiche Methoden der Narbenbehandlung. Zwar gibt es noch keine Möglichkeit, sie vollständig zu entfernen, aber Narbenwucherungen können durch die Anwendung verschiedener Methoden, wie Narbenmobilisierung, Auftragen spezieller Salben oder Gels, Narbenpflaster oder mittels operativer Verfahren, deutlich verkleinert werden.

Die Bildung von Narben ist ein natürlicher Prozess bei der Heilung von zerstörtem Gewebe und lässt sich daher nicht verhindern. Durch die Anwendung verschiedener Methoden in der Narbenbehandlung ist es jedoch möglich, das Aussehen sich entwickelnder oder bereits bestehender Narben positiv zu beeinflussen.


Osteopathie u. Cranio Sacral Therapie

Osteopathie ist eine manuelle Therapie und etabliert sich seit einiger Zeit als erfolgreiche und anerkannte Behandlungstechnik. Osteopathie beruht auf dem Grundsatz, dass alle Körpersysteme (Knochen-, Blut-, Nerven-, Lymph- und Hormonsysteme u.s.w.) miteinander verbunden sind. Die Organe beeinflussen so zum Beispiel das Knochensystem und umgekehrt. Eine gestörte Bewegungsfreiheit hat eine schlechte Blutversorgung und einen fehlenden Abtransport der „Schadstoffe“ zur Folge. Die „Selbstheilung“ des Körpers wird gestört und Krankheiten können mit ihrer gesamten Symptomatik ihren Lauf nehmen.

Der Osteopath ertastet und erfühlt mit geschulten Händen Funktionsstörungen, löst diese und hilft somit dem Körper seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, so dass die Beschwerden verschwinden oder sich deutlich verbessern.

Parietale Osteopathie

Die Parietale Osteopathie beschäftigt sich mit Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenken, also mit Störungen des Bewegungsapparates. Die Ursachen dafür sind oft Gelenkblockaden, erhöhte Muskel- oder Faszienspannungen, aber auch Organdysfunktionen.

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie widmet sich den Organen des Brust- und Bauchraumes. Durch sanfte Berührung in bestimmten Positionen kann der Therapeut die tiefen Bewegungsmuster und Positionen der Organe und angrenzender Gewebe ertasten. Die natürlichen Bewegungen (Mobilität und Motilität) der Organe werden erkannt.

Mit spezifischen Techniken und Griffen stimuliert der Osteopath die Organe und ihre Position im Körper kann sich neu ausrichten.

Kraniosakrale Osteopathie

Die kraniosakrale Osteopathie ermöglicht eine Einflussnahme auf die Liquorzirkulation (Zirkulation der Hirnflüssigkeit), die Beweglichkeit der Schädelknochen und des Kreuzbeins, sowie die Spannungen der Membranen (Hirnhäute). Die untereinander beweglichen Schädelknochen passen sich dem rhythmischen Fluss des Liquors an, wobei die damit verbundene feine Größenänderung des Schädels tastbar ist.

Erfahrene Hände können den kraniosakralen Rhythmus sogar im gesamten Körper spüren. Ist der kraniosakrale Rhythmus durch z. B. starke Spannungen der Hirn- und Rückenmarkshäute oder unbewegliche Schädelnähte gestört, kann es zu Zirkulationsstörungen des Liquors oder Blutes kommen. Werden dadurch Nerven oder Gefäße an den Durchtrittsstellen der Schädelbasis oder der Wirbelsäule gereizt, kann das weitreichende Störungen im gesamten Organismus verursachen.

Anwendungsbereiche der Osteopathie

Im Bereich des Bewegungsapparates: bei Rücken- und Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen, Zustand nach Schleudertrauma, Sehnenscheideentzündungen, Periarthritis der Schulter, Skoliosen, Kreuz- und Steissbeinbeschwerden, Kieferschmerzen…

Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich: bei Schwindel, Ohrgeräusche, Kopfschmerzen und Migräne, Kiefergelenksprobleme, chronisch wiederkehrende Stirn- und Kieferhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündung oder Mandelentzündung…

Im internistischen : bei Verdauungsstörungen (Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Koliken), Magenschmerzen, Reflux (saures Aufstossen), Darmkrämpfe, (nicht bei Geschwüren und Tumoren), Organsenkung, Operationsfolgen und Narben, funktionelle (ärztlich abgeklärte!) Herzbeschwerden…

Im urologischen Bereich: bei Nierenproblemen, chronische Blasenentzündung, Inkontinenz, Prostatabeschwerden…

Im Bereich der Gynäkologie: bei Regelschmerzen, Menstruationsbeschwerden, klimakterische Beschwerden, funktionelle Unfruchtbarkeit, osteopathische Begleitung der Schwangerschaft …

Im Bereich des Veno-Lymphatischen Systems: Zirkulationsstörungen der Beine, Schwellung der Beine , Krampfaderleiden, Hämorrhoiden …

Im Bereich des Neuro-vegetativen System: Hypernervosität, Angst, Stress, Schlafstörungen, Schweissausbrüche…

Im Bereich der Pädiatrie: in der Kinderheilkunde nimmt die Osteopathie einen besonderen Stellenwert ein. Für Babys sind Geburten, aber auch Zwangslagen in der Gebärmutter oftmals traumatisch und hinterlassen z. T. folgenreiche Funktionsstörungen. Dreimonatskoliken, Lern- und Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität (ADS/ADHS), Skoliose (Seitverbiegung der Wirbelsäule) sind die Folgen. Durch eine Zangengeburt/ Saugglockengeburt können Schädeldeformierungen entstehen, die Sehstörungen, rezidivierende Sinusitis, Mittelohr- oder Mandelentzündungen, aber auch Entwicklungsstörungen, Lernstörungen oder Konzentrationsstörungen etc. verursachen können. Oft kann man durch so genannte osteopathische kraniosakrale Techniken solche Geburtstraumata positiv beeinflussen oder sogar völlig beseitigen. Diese kraniosakrale Techniken sind übrigens sehr sanft und für das Kind absolut schmerzfrei.


Pro-Vib-Training

Mit ProVib erleben Sie eine neue Form der Muskelaktivierung.

Die Idee stammt aus der Raumfahrt: Biomechanische Stimulation (BMS) durch Ganzkörper-Vibration hilft Astronauten Muskel- und Knochenschwund bei Langzeitaufenthalten im All zu vermeiden.

Die Vibrationsplattform ProVib nutzt die innovative Technologie für die Menschen auf der Erde: Für Fitness und Wohlbefinden, zum Lösen von schmerzhaften Verspannungen und vieles mehr.

Therapie & Rehabilitation

In der medizinischen Welt werden die biomechanischen Aspekte des Vibrationstrainings und der Vibrationstherapie zur Behandlung und Prophylaxe bei verschiedenen Krankheitsbildern und Verletzungen eingesetzt.

Vor allem bei der Rehabilitation nach Unfällen oder schweren Verletzungen und bei der Revitalisierung von Senioren spielt die Vibrationstherapie mit ProVib eine wichtige Rolle. Experten bestätigen gute Erfahrungen und wissen um die positive Wirkung der Biomechanischen Stimulation.

Besonders in den nachstehenden Bereichen wurden sensationelle Resultate erzielt:

  • Knochenschwund-Osteoporose
  • Knochenaufbau
  • Rückentraining
  • Beckenbodentraining-Inkontinenz
  • Rehabilitation
  • Schulterverkalkung

Sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie ist ein eigenständiger Bereich innerhalb der Physiotherapie. Zielgruppe sind aktive Sportler während der Aufbauphase, des Trainings oder in der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen.

Aufgrund der hohen Anforderungen im Sport, sind spezielle Zusatzausbildungen und eigene sportliche Erfahrungen notwendig. Sportphysiotherapie beinhaltet auch die Wettkampfbetreuung und die vorbeugende Behandlung, wenn beispielsweise Schwächen an Muskeln oder Bändern vorliegen. Hierbei werden oft Tapeverbände eingesetzt, um die Maximalbelastung der Strukturen zu mindern und Verletzungen zu vermeiden.


Taping

Die Taping Verbände sind ein Teil der Sport- und Physiotherapie.

Durch richtiges Tapen können Sportverletzungen vermieden und vermindert werden. Ausserdem kann der benötigte Zeitraum des Heilungsprozesses positiv beeinflusst werden. Dabei muss man bedenken, dass der Tapeverband selbst keine heilende Wirkung besitzt. Er ist als schützende Massnahme anzusehen, sowie dazu, in der Rehabilitationsphase die Heilung zu fördern.

Der Tapeverband wird sowohl bei Gelenk Verletzungen (Knie – Hand – Finger- Ellbogen – Schulter) als auch bei Weichteilgewebeverletzungen (Wadezerrung – Achillessehnenproblemen) angewendet.

Für Beschwerden die die Kniescheibe (Patella) betreffen gibt es spezielle Tapingverbände.


Kinesio-Tape

Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers mit seinen vielfältigen Vernetzungen über Strukturen wie z.B. Haut, Faszien, Muskeln, Meridianen, etc. bilden die therapeutische Grundlage des "Kinesiologischen Tapings. Anatomische Kenntnisse, ein eingehender Sicht- und Funktionsbefund mittels Screening- und Muskeltests sind unentbehrlich, um die Problematiken im Körper vollständig zu erfassen.

Zentrale Anlagen wie z.B. im Brust- und Bauchbereich führen bereits zu allgemeinen Verbesserungen des Körpers (Bodyconditioning) und sind Grundlagen von autoreparativen Prozessen. Lokale Anlagetechniken im Bereich der gestörten Strukturen schließen sich an.

Kinesio-Tape in folgenden Bereichen erfolgreich eingesetzt:

  • bei allen Schmerzproblematiken
  • in der Prophylaxe
  • bei postoperativen und posttraumatischen Zuständen
  • Orthopädie
  • Sportphysiotherapie
  • Lymphologie
  • Neurologie
  • Innere Medizin
  • Gynäkologie
  • Kinderheilkunde

Schmerz, Bewegungseinschränkungen, Sportverletzungen, Arthrose, Kopfschmerz, Bandscheibenprobleme, muskulärer Hartspann, Ischialgien, Lymphödeme, Epicondylitis, Carpal-Tunnel-Syndrom, ISG-Probleme, Gelenkdistorisionen, Lähmungen, Polyneuropathie, Harninkontinenz, Migräne, Menstruationsbeschwerden, u.v.m.


Skoliosetherapie nach Schroth

Die Skoliose ist eine teilfixierte Seitverbiegung der Wirbelsäule mit Verdrehung der Wirbelkörper und besonders bei der idiopathischen Skoliose mit der Bildung eines Flachrückens. Die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach SCHROTH ist eine deformitätsspezifische Rueckenschule, welche den oben genannten Veränderungen entgegenwirkt.

Dies geschieht durch:

  • aktive Haltungskorrektur von Wirbelsäule und Brustkorb unter Berücksichtigung aller vorhandenen Krümmungen
  • Veränderungen des Haltungsgefühls durch selbständige Wiederholung der Haltungskorrekturen, durch reflektorische Aktivierung der korrigierenden Haltungsmuskulatur und durch submaximale Spannung der Haltungsmuskulatur in optimaler Korrektur
  • Unterstützung der Haltungskorrektur durch die Korrektur-Atmung, welche über den langen Rippenhebel eingesunkene Rumpfanteile zu füllen vermag, das skoliotische Atemmuster korrigiert und die sagittale Atemexkursion entgegen dem Flachrücken

Nachgewiesenermaßen vergrößert tägliches, intensives Training, besonders in der jugendlichen Wachstumszeit, ein für den Patienten optimales Haltungsbewußtsein. Die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach SCHROTH wurde von Katharina Schroth zwischen 1910 und 1920 entwickelt und ab 1921 erfolgreich im eigenen Institut an Patienten angewendet. Aus der seit 1988 eingerichteten Forschungsabteilung der Katharina-Schroth-Klinik liegt mittlerweile eine Anzahl wesentlicher Publikationen vor, welche vor allem die krankengymnastische Behandlung von Skoliosepatienten betreffen.


Wärmeanwendungen - Kälteanwendungen - Naturmoor

In unserer Praxis kommt die ganze Bandbreite der Wärme- u. Kältetherapie zum Einsatz.

Wärmetherapie

Warmpackungen (Fango), Rotlichbestrahlungen u. Naturmoorbäder.

Kältetherapie

Eispackungen, Eisabreibungen, Quarkpackungen, Naturmoorkneten kalt.

Naturmoorbäder

Moor hat besonders günstig thermische Eigenschaften: Es speichert Wärme und gibt diese (im Gegensatz zu einem Wasserbad) nur sehr langsam und gleichmäßig und dadurch kreislaufschonender an den Körper ab. Diese Eigenschaft macht Moor zu einem idealen Heilmittel bei schmerzhaften Gelenkerkrankungen, z.B. Gelenkverschleiß. Darüber hinaus wird die Durchblutung gefördert, Bindegewebe gelockert und das Immunsystem aktiviert. Ideal sind Mooranwendungen zur Stressreduzierung und Entspannung!

Naturmoor ist eines der ältesten natürlichen Heilmittel. Naturmoor entgiftet und entschlackt den Körper, greift ein bei chronisch entzündeten Prozessen und hilft somit, zu einem verbesserten und entspannten Allgemeinbefinden beizutragen. Es wird neben den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises auch bei Frauenleiden, Prostatabeschwerden sowie bei funktionellen Magen-Darmerkrankungen, Reizdarm und Gallenwegsbeschwerden angewendet.

Erleben Sie die wohltuende Wirkung eines Naturmoorbades.



Therapiezentrum Herzberger Bräuhausstr. 28
88175 Scheidegg
Tel.  +49 (0)8381 - 17 18
Fax. +49 (0)8381 - 8 33 24
info [at] therapiezentrum-herzberger [dot] de